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Silbermünzen – ein historischer Überblick

Schon seit dem sechsten Jahrhundert vor Christus wird Silber nebst Gold als Münz- bzw. Tauschmetall verwendet. Die griechische Insel Ägina war der Ausgangspunkt für Silbermünzen. Hier wurden ca. 550 vor Christus die ersten Münzen aus Silber geprägt. Nach ungefähr 150 Jahren hat sich die Münze gegenüber dem Tauschhandel in ganz Griechenland durchgesetzt. Dabei gab es aber keine einheitlichen Münzen, sondern jeder Stadtstaat hatte seine eigenen Formen und Prägungen. Eine Münze, und zwar der attische Tetradrachmon setzte sich durch. Dazu zählten auch seine Scheidemünzen (Obolos). Mit Alexander dem Großen setzten sich zunehmend Motive von Herrschern auf den Münzen in Griechenland durch. Mit der Zeit kamen immer mehr kleinere Scheidemünzen in Umlauf. Diese wurden aus Kupfer hergestellt. Silber blieb aber nach wie vor der Rohstoff Nummer eins für Münzen.

Silber – Ein historischer Überblick

Silber wird schon mindestens so lange verarbeitet wie Gold, nämlich schon seit dem 5. Jhdt. v. Chr. Dieses Edelmetall wurde von den Ägyptern genauso genutzt wie von den Römern, Griechen und Germanen. Damals wurde Silber sogar als wertvoller angesehen als Gold. Die größten Silbervorkommen gab es seinerzeit in Griechenland und wurden in den Minen von Lavrion abgebaut. Erste Silbermünzen wurden von den Griechen ca. 600 v. Chr. gefertigt, was der Anfang für die Nutzung als Geldmetall darstellte. In der Hinsicht hatte Silber bis ins 20te Jahrhundert eine viel größere Bedeutung als Gold.