Lunar Serie 2 Auflage Goldmünzen

Die Auflage (Stückzahl) der Lunar Serie 2/II Münzen, in Gold:

Die Goldmünzen der Lunar Serie 2 erscheinen seit dem Jahr 2008. Hier veröffentlichen wir die Auflagenhöhe aller Goldmünzen der Lunar Serie 2/II, sobald uns diese vorliegen.

Die Informationen der australischen Perth Mint zu den Auflage Stückzahlen sind hier abrufbar: Bullion Mintages.

Teil 1: Die Auflagen der ersten 6 Goldmünzen der Lunar Serie 2/II

Maus (Mouse)
Ochse (Ox)Tiger (Tiger)Hase (Rabbit)
Drache (Dragon)
Schlange (Snake)
Münze200820092010201120122013
1/20 Oz5.2625.971
1/10 Oz5.72310.836
1/4 Oz5.3947.750
1/2 Oz3.3285.054
1 Oz30.00030.000
2 Oz6281.338
10 Oz128153
1 Kilo5578
10 Kilo00



 

Teil 2: Die Auflagen der zweiten 6 Goldmünzen der Lunar Serie 2/II

Pferd (Horse)
Ziege (Goat)
Affe (Monkey)
Hahn (Rooster)
Hund (Dog)
Schwein (Pig)
Münze201420152016201720182019
1/20 Oz
1/10 Oz
1/4 Oz
1/2 Oz
1 Oz
2 Oz
10 Oz
1 Kilo
10 Kilo

 


 

Lunar Serie 2 Auflage Silbermünzen

Die Auflage (Stückzahl) der Lunar Serie 2/II Münzen, in Silber:

Die Silbermünzen der Lunar Serie 2 erscheinen seit dem Jahr 2008. Hier veröffentlichen wir die Auflagenhöhe aller Silbermünzen der Lunar Serie 2/II, sobald uns diese vorliegen.

Die Informationen der australischen Perth Mint zu den Auflage Stückzahlen sind hier abrufbar: Bullion Mintages.
 

Teil 1: Die Auflagen der ersten 6 Silbermünzen der Lunar Serie 2/II

Maus (Mouse)
Ochse (Ox)Tiger (Tiger)Hase (Rabbit)
Drache (Dragon)
Schlange (Snake)
Münze200820092010201120122013
½ Oz17.11417.674
1 Ozoffen300.000
2 Oz9.12618.570
5 Oz3.0054.720
10 Oz3.7189.020
½ Kilo7391.535
1 Kilooffenoffen
10 Kilo3540



 

Teil 2: Die Auflagen der zweiten 6 Silbermünzen der Lunar Serie 2/II

Pferd (Horse)
Ziege (Goat)
Affe (Monkey)
Hahn (Rooster)
Hund (Dog)
Schwein (Pig)
Münze201420152016201720182019
½ Oz
1 Oz
2 Oz
5 Oz
10 Oz
½ Kilo
1 Kilo
10 Kilo

 


Zocken bis der Staat hilft (Dokumentation 2010)

Die ARD Dokumentation Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? geht im Wesentlichen der Fragestellung nach, Was sind die Konsequenzen aus der Finanzkriese?

Berichtet wird unter anderem über:
– Die Beteiligung der deutschen Landesbanken an den Spekulationsgeschäften.
– Die Beteiligung der deutschen Politik als Wegbereiter der Finanzkriese, die durch Abbau von Kontrollen und Regularien dieses Ausmaß der Spekulationsgeschäfte erst ermöglichte.
– Die Beteiligung der Deutschen Bank auf dem US Immobilienmarkt.
– Die Aufarbeitung der Finanzkriese in den USA, wo die Verantwortlichen Rede und Antwort stehen müssen zu Ihren Geschäften und Ihrem Verhalten.

Ausstrahlung: ARD, 15.09.2010. 3Sat, 23.03.2010
Laufzeit: 45 Minuten
ARD Mediathek: Stream: Zocken bis der Staat hilft
Film von: Wiltrud Kremer und Brigitte Schalk

Fazit: Überaus sehenswerte Dokumentation zur Finanzkriese. Insbesondere nachdenklich stimmte mich, dass es in Deutschland keine nennenswerte Konsequenzen aus der Finanzkriese gibt. Politik und Banken arbeiten Hand in Hand. Der deutsche Steuerzahler bezahlt die Schulden. Verantwortliche gibt es nicht, zumindest nicht bei uns und die, die theoretisch verantwortlich gewesen wären, haben angeblich von nichts gewußt. Es dürfte nur eine Frage von wenigen Jahren sein, bis zur nächsten Kriese – wenn sich nicht nachhaltig etwas an dieser Situation ändert. Gut ist auch zu wissen, dass die deutschen Landesbanken mit die letzten waren, die noch bereit waren die Risiko-Produkte zu kaufen, selbst dann noch, als die Banken, die die Produkte verkauften, bereits auf den Wertverfall ihrer eigenen Produkte wetteten. Ja, traurig aber wahr! Zugegeben, dass wussten die Landesbanken natürlich nicht, aber wenn man Milliarden an Steuergeldern in spekulative Anlagen investiert, sollte man sich doch zumindest etwas mit dem Investment auseinander setzen – oder halt für seine Entscheidung haften. Sind unsere Landesbanker also einfach zu doof? Möglich! Vielleicht haben sie sich aber auch, angelockt vom großen Geld, in einen Geschäftsbereich hineingewagt, von dem sie zu wenig verstehen und zumindest gute Absichten gehabt. Wie dem auch sei, eine Besinnung auf die Kernaufgaben scheint doch ratsam. Allerdings kaufen genau diese hoch verschuldeten Landesbanken jetzt bereits wieder spekulative Griechenland Anleihen. Besserung also nicht in Sicht und jeder Bürger sollte seine eigenen Konsequenzen daraus ziehen!

Sollte der Stream der ARD Mediathek (s.o.) nicht funktionieren, hier die vollständige Dokumentation „Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund?“ in 5 Teilen auf Youtube.

Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? 1/5

Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? 2/5

Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? 3/5

Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? 4/5

Zocken bis der Staat hilft – Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? 5/5


Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt? (Dokumentation 2010)

Die ARD Dokumentation Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt?, befasst sich mit der letzten Finanzkriese, Ihren Ursachen und versucht alternativen Lösungswegen der Probleme nachzugehen.

Berichtet wird unter anderem über:

– Die Regionalwährung Chiemgauer, die als alternatives Zahlungsmittel im Raum Chiemgau eingeführt wurde und insbesondere der Stärkung der Region dient.

– Dubai und das islamische Banksystem, welches eher dem Menschen und ethischen Werten verpflichtet zu sein scheint als das unsrige Bankensystem. Interessant in diesem Zusammenhang, das Zinsverbot im islamischen System, welches im übrigen bis vor ca. 200 Jahren in nahezu allen Religionen galt, auch im Christentum.

– Kuba und Anfänge kapitalistischer Bestrebungen im sozialistisch geprägtem Land.

– Bedingungsloses Grundeinkommen. Zu Wort kommt hier auch Götz Wolfgang Werner, Gründer der Drogeriekette dm und Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens.

– Brüssel, zu Besuch bei Bernard Lietaer, einem Insider des Geld-, Finanz- und Bankensystems und Befürworter von Komplementärwährungen (z.B. Regionalgeld), zur Stärkung des Systems und dem Wohle der Mehrheit.

Ausstrahlung: ARD, 20.01.2010

Laufzeit: 45 Minuten

Personen: Ulrich Stein, Christian Gramstadt, York Pijahn, Tobias Schlegl

Fazit: Die Dokumentation ist leicht verständlich und schneidet eher oberflächlich verschiedene Themengebiete an, ist jedoch insbesondere für Einsteiger in die verschiedenen  Themen durchaus sehenswert.

Leider steht die Dokumentation und weiterführende Informationen auf den Seiten der ARD nicht mehr zum Abruf bereit.

Ich habe hier aber die vollständige Dokumentation „Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt?“ in 5 Teilen bei Youtube gefunden und binde sie mit ein.

Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt: 1/5

Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt: 2/5

Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt: 3/5

Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt: 4/5

Geld für alle – Gibt es eine bessere Welt: 5/5


Goldmünzen – ein historischer Überblick

Den Ursprung des Handels bildete der Tausch von Waren. Um dieses Vorgehen zu vereinfachen wurden Gold- und Silberstücke zum Bezahlen der Waren verwendet. Diese mussten am Anfang noch abgewogen werden, da alle verschieden groß und schwer waren. Dies gestaltete sich vor allem bei Goldstaub und Goldgranulat, welches ebenfalls zur Zahlung verwendet wurde, als ziemlich schwierig.

Der lydische König Kroisos ließ im sechsten Jahrhundert vor Christus erstmals Goldmünzen herstellen, die einheitlich gestaltet waren. Diese waren von gleicher Größe und gleichem Wert, der für Kleinasien galt und wurden zudem mit Prägestempeln versehen. Neben propagandistischen Zwecken stellte dies auch noch einen bestimmten Qualitätsstandard dar. An den früheren Goldmünzen, welche auch die ersten Kurantmünzen waren, ist die Barrenform noch zu erkennen.

Der Wandel dieser ersten Goldmünzen bis hin zu den heute üblichen Münzen in runder Form lässt sich zeitlich gut über die jeweils gültigen physischen Zahlungsmittel verfolgen. Es ist auch zu sehen, dass sich die Entwicklung der Goldmünzen je nach Kultur zeitlich anders darstellt. So wurde bis zum Anfang des 20ten Jahrhunderts in Indochina noch mit Gold- und Silberstaub bezahlt.

Die Riffelung mancher Goldmünzen hat ihren Grund darin, dass Betrüger früher am Rand der Goldmünzen immer eine kleine Menge an Gold wegfeilten. Mit der Zeit wurden die Münzen so immer kleiner und dementsprechend auch weniger wert. Durch die Randriffelung konnte dem vorgebeugt werden, da das Abfeilen dann sofort sichtbar war.

Verlauf der Münzgeschichte

Nachdem die Goldmünze nun in Kleinasien ihren Ursprung gefunden hatte, übernahmen die Griechen ebenfalls die Münzprägung. Dabei hatte jeder Stadtstaat seine eigenen Münzen. Prägestätten gab es beispielsweise in Athen, Milet und auch auf Rhodos.

Die ersten Goldmünzen im römischen Reich wurden um 225 vor Christus geschlagen. Gerade zu Zeiten Julius Cäsars wurden immer mehr Goldmünzen geprägt, wie zum Beispiel der Aureus. Kaiser Augustus führte dann das Portrait des Kaisers auf den Münzen ein.

In Ägypten wurden die ersten Goldmünzen geprägt, als Alexander der Große im vierten Jahrhundert vor Christus dort einmarschiert ist. Vorher gab es lediglich eine einzige Ausnahme, und zwar als die Söldner aus Sparta und Athen, die Ägypten für den Krieg gegen Persien angeheuert hatte, mit Goldmünzen bezahlt werden wollten. Deshalb ließ Pharao Nektanebos III. Goldmünzen prägen. Die Vorderseite dieser Münzen ziert die Aufschrift „nbw nefer“ oder „nefer nub“, was so viel wie „feines Gold“ heißt. Auf der Rückseite ist ein springendes Pferd zu sehen, welches dem der griechischen Münzen entsprach. Auch das Gewicht entsprach der Athener Goldmünze mit einem Gewicht von 8,5 g.

Bereits im sechsten Jahrhundert vor Christus fertigten die Perser schon Stater aus Gold an. Ab 515 v. Chr. ließ Darius I. vermehrt Münzen prägen. Das Persische Reich wurde auch als Goldreich bezeichnet.

Von den Griechen lernten auch die Kelten das Prägen von Münzen um 300 v. Chr. und entwickelten so ihr eigenes Münzwesen. Das Gold besaßen die Kelten von Flüssen und Gebirgen. In Böhmen prägten die Kelten Goldmünzen vermutlich seit dem dritten Jahrhundert vor Christus. Die Gallier (westliche Kelten) stellten ab dem zweiten Jahrhundert vor Christus Goldmünzen her. Wurden anfangs noch griechische Motive geprägt, prägte man später nur noch einfache Abbilder wie kleine Kreuze oder auch Punkte. Die Münzen waren sehr klein und der Rand war leicht gebogen.

Goldmünzen wurden nach dem Mittelalter nur auf Befehl von Herrschern geschlagen, worauf zumeist das Portrait des Königs zu sehen war.

Der Niedergang der Goldmünzen als Zahlungsmittel wurde zu Beginn des 20ten Jahrhunderts eingeläutet, als das Papiergeld mit seinem Siegeszug ansetzte. Allerdings sicherten die USA nach dem zweiten Weltkrieg zu, das internationale Dollarguthaben jederzeit wieder zu einem Kurs von 35 Dollar für eine Unze Gold einzutauschen. Dies änderte sich im Jahre 1971 wieder mit der Abkopplung des Goldpreises vom Dollar. Von da an verlor Gold seine Geldfunktion und ist seitdem nur eine Ware.

Der Krügerrand aus Südafrika, eines der Länder mit dem größten Goldvorkommen, wurde 1967 erstmals geprägt. Dies waren die Anfänge der Vermarktung des Goldes aus den Minen, die um die Stadt Johannisburg existierten. Dies war die erste Goldmünze, die zu dem Preis auf den Markt kam, der dem Goldwert entsprach. Goldbesitz war so für jedermann möglich und erschwinglich.

Inzwischen gibt es viele weiter Goldmünzen aus vielen Ländern der Erde, wie zum Beispiel folgende:

American Eagle

Maple Leaf

Wiener Philharmoniker

Buffalo

China Panda

Koala

Lunar Serie I

Lunar Serie II

Silbermünzen – ein historischer Überblick

Der Anfang der Silbermünzen

Schon seit dem sechsten Jahrhundert vor Christus wird Silber nebst Gold als Münz- bzw. Tauschmetall verwendet. Die griechische Insel Ägina war der Ausgangspunkt für Silbermünzen. Hier wurden ca. 550 vor Christus die ersten Münzen aus Silber geprägt. Nach ungefähr 150 Jahren hat sich die Münze gegenüber dem Tauschhandel in ganz Griechenland durchgesetzt. Dabei gab es aber keine einheitlichen Münzen, sondern jeder Stadtstaat hatte seine eigenen Formen und Prägungen. Eine Münze, und zwar der attische Tetradrachmon setzte sich durch. Dazu zählten auch seine Scheidemünzen (Obolos). Mit Alexander dem Großen setzten sich zunehmend Motive von Herrschern auf den Münzen in Griechenland durch. Mit der Zeit kamen immer mehr kleinere Scheidemünzen in Umlauf. Diese wurden aus Kupfer hergestellt. Silber blieb aber nach wie vor der Rohstoff Nummer eins für Münzen.

Aus dem dritten Jahrhundert vor Christus stammten die ersten Münzen in der römischen Republik. Diese wurde damals aus Bronze und Kupfer geschlagen. Es wurden auch Silbermünzen geprägt, die genauso hießen, wie ihre griechischen Vorbilder. Die Münzen zeigten auf der einen Seite Abbilder von Göttern und auf der anderen Seite einen Schiffsrumpf. Um 269 vor Christus wurde die erste römische Münze aus Silber geschlagen. Im großen Stil begann die Prägung der Silbermünzen erst um 210 vor Christus mit dem Denar in Rom. Der erste Lebende war Julius Caesar, welcher auf einer römischen Münze zu sehen war. Zu dieser Zeit wurden Münzen aus Silber, Gold, Messing und Kupfer geschlagen. Der silberne Antoninian setzte sich zur Zeit der Soldatenkaiser langsam gegen den Denar durch. Neue Münznominale, wie der Argenteus, der Nummus, sowie der Follis wurden unter Kaiser Diokletian hinzugefügt.

Silbermünzen im Mittelalter

Vor dem Jahr 800 führte Karl der Große eine Münzreform durch. Dabei wurde die Gold- und Silberwährung in eine einheitliche Silberwährung umgewandelt. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Denar, bzw. Pfennig, als einzige geprägte Münze eingeführt. Die Ausweitung des königlichen Münzrechts im Hl. Römischen Reich auf weltliche und auch geistliche Würdenträger führte dazu, dass unterschiedliche Versionen des Pfennigs im Umlauf waren. Außerdem wurde der Silbergehalt immer weiter verringert.

Die vorherrschende Münzsorte im größten Teil des deutschsprachigen Raumes waren vom 12ten bis ins 14te Jahrhundert die Brakteaten. Diese wurden in gewissen Abständen allerdings immer wieder für ungültig erklärt. Ihre Besitzer forderten diese daraufhin zurück und tauschten sie dann gegen eine geringere Menge neuer Münzen aus. Im 13ten Jahrhundert kamen in Deutschland die Groschen als größere Silbermünzen auf. Als Motive wurden hier vermehrt Fürsten abgebildet.

Silbermünzen in der Neuzeit

Die Neuzeit in der Münzkunde beginnt mit dem Taler. Der Uncialis oder auch Guldiner genannt, war die erste große Silbermünze die unter Erzherzog Sigismund aus Tirol im Jahre 1486 geschlagen wurde. Diese Silbermünze war praktisch das Vorbild des Talers, der im böhmischen Joachimsthal geprägt wurde, und der sich dann weltweit verbreitete. Dieser Taler löste praktisch alle vorangegangenen Münzarten ab. Die Landesherren, der jeweiligen Territorien gestalteten ihren Taler individuell. Im Laufe der Zeit wurden die Abbildungen immer besser dargestellt, so dass die Münzen letztendlich mit einer sehr hohen Qualität hergestellt werden konnten. Sogar Städteansichten als Motive wurden ab dem 17.ten Jahrhundert verwendet.

Grundsätzliches zu Silbermünzen

Betrachtet man den Verlauf der Münzgeschichte insgesamt, so erkennt man, dass von Zeit zu Zeit immer wieder ähnliche Vorgehensweisen des Wertverlustes stattfanden. Anfänglich bestand „Geld“ in Form von Münzen aus Edelmetall, wie Gold und Silber und der Tauschwert entsprach auch dem Wert des Materials, welches man damit kaufte. Später wurden dann Münzen aus Legierungen oder minderwertigeren Metallen hergestellt, deren Materialwert oft weit unter dem Tauschwert lagen.

Seit im Jahre 1971 der Dollar von den Edelmetallen abgekoppelt wurde, werden Silbermünzen zwar noch als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert, aber im eigentlichen Sinn sind diese nur noch eine Ware. Somit sind Silbermünzen nur für Sammler und Anleger interessant.

Bekannte Silbermünzen sind unter anderem:

Kookaburra

Koala

Maple Leaf

Wiener Philharmoniker

American Eagle

Lunar Serie I und II

Panda

Britannia

Lunar – Maple Leaf

Silber – Ein historischer Überblick

Silber wird schon mindestens so lange verarbeitet wie Gold, nämlich schon seit dem 5. Jhdt. v. Chr. Dieses Edelmetall wurde von den Ägyptern genauso genutzt wie von den Römern, Griechen und Germanen. Damals wurde Silber sogar als wertvoller angesehen als Gold. Die größten Silbervorkommen gab es seinerzeit in Griechenland und wurden in den Minen von Lavrion abgebaut. Erste Silbermünzen wurden von den Griechen ca. 600 v. Chr. gefertigt, was der Anfang für die Nutzung als Geldmetall darstellte. In der Hinsicht hatte Silber bis ins 20te Jahrhundert eine viel größere Bedeutung als Gold.

Silbererzvorkommen gab es im Mittelalter im Harz, im Erzgebirge (Sachsen), in der Slowakei und in Böhmen. Diese wurden in diesem Zeitalter dort auch abgebaut.

Sehr große Mengen an Silber fand man im Jahre 1545 in Bolivien, und zwar am Cerro Rico de Potsoi südlich des Titicacasees. Auch in Mexiko in Zacatetas fand man ein Jahr später Silber. Die Silbergewinnung wurde dann mittels eines neuartigen Verfahrens, welches eine regelrechte Revolution darstellte, durchgeführt. Das Verfahren nannte sich Amalgierung. Dafür benötigte man allerdings Quecksilber, welches man aus den Gruben von Almaden in Spanien gewann.

Sowohl die mexikanischen als auch die peruanischen Silberbergwerke wurden aufgrund ihres hohen Silbervorkommens sehr berühmt. In den Jahren 1570 bis 1580 wurden erstmals 1000 Tonnen Silber gefördert und verschifft. Von 1580 bis 1600 waren es in jedem Jahrzehnt sogar 2000 Tonnen Silber. Dies hatte zur Folge, dass die Silberbestände in Europa erheblich anstiegen, was zur Folge hatte, dass der Silberpreis zusammenbrach. Im Vergleich zu Gold betrug das Ratio gerade einmal noch 1:12!

Auch in Südaustralien erregte Silber die Aufmerksamkeit der ersten Siedler. Dieses wurde bei Glen Osmond gefunden. Die Umstände des Fundes waren damals ziemlich kurios. Als zwei Männer eine sehr schlechte Straße entlang fuhren brach ihnen ein Rad an ihrer Kutsche. Während sie den Schaden begutachteten, entdecken sie den Stein, der durch den Aufprall gespalten wurde. Es handelte sich hierbei um einen Felsen aus Silber. So wurde die Wheal Grawler Mine geboren. Weitere größere Silberfunde gab es noch bei Cape Jervis im Jahre 1862, die sogenannte Talisker Mine und im Jahr 1869 gab es die ersten Silberfunde in einer Bergkette in Northern Flinders Ranges.

Im Jahr 1971 erfolgte die Abkopplung von Gold und Silber zum Dollar, was zur Folge hatte dass der Preis für die Feinunze Silber bis auf ca. zwei Dollar sank. Das war wohl der historische Tiefstpreis aller Zeiten.

Die Gebrüder Hunt machten sich den Nachfrageüberhang, den es aufgrund der gesunkenen Produktion gab zunutze und kauften im Jahr 1980 um die 100 Millionen Unzen Silber. Viele Spekulanten taten es den Brüdern gleich und so explodierte der Silberpreis bis zu seinem Rekordhoch von 52 $. Aber genauso schnell wie der Silberpreis hochschnellte fiel er auch wieder ab.

Von 1985 bis 2005 blieb der Silberpreis bis auf kleine „Ausrutscher“ auf gleichem Niveau. Die Anleger waren sehr vorsichtig und so blieben große Kursbewegungen aus.

Seit dem Jahr 2004 ist eine stetig wachsende Nachfrage zu verzeichnen. Der asiatische Wirtschaftsboom lässt den gesamten Rohstoffsektor profitieren. Ob dieser Aufwärtstrend letztendlich anhält kann keiner mit absoluter Sicherheit sagen.

Goldbarren – Geschichtliche Einblicke

Goldbarren sind gerade in Krisenzeiten die sicherste Anlageform, die es gibt. Ein Grund dafür ist, dass Gold immer seinen Wert behält. Auch wenn der Goldpreis sinkt ist das Edelmetall dem Bargeld immer ein Stück voraus.

Geschichtliche Einblicke

Schon im zweiten Jahrtausend vor Christi Geburt wurden Goldbarren als Zahlungsmittel verwendet. Auch Barren aus anderen Metallen wie Silber oder Eisen wurden genutzt. Das flüssige Gold wurde damals noch direkt in Sandformen geleitet, wo es dann erstarrte. In der heutigen Zeit zahlt natürlich niemand mehr mit Goldbarren. Diese werden einzig und allein nur noch als Wertanlage genutzt. Außerdem werden diese zur Währungsregulierung eingesetzt. Goldbarren sind in den verschiedensten Größen erhältlich. Je nach Hersteller werden diese ab 0,5 g produziert. Während die „kleinen“ Barren eher zu Anlagezwecken dienen, werden von den Staaten ausschließlich Goldbarren mit dem Standardgewicht von 400 Unzen (entspr. 12441,4 g) zur Währungsregulierung genutzt. Die Herstellungsverfahren von Goldbarren sind heutzutage unterschiedlich. Goldbarren bis 100 Gramm werden geprägt, alle Goldbarren über 100 Gramm werden gegossen. Banken können sich diese Goldbarren ausleihen. Die Barren bleiben aber dann trotzdem an dem jeweiligen Aufbewahrungsort verwahrt. Weit mehr als 500.000 Goldbarren werden in der Zentralbank der USA, welche sich in Manhattan befindet, gelagert. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Goldbarren im Standardformat. Diese Goldbarren sind im Besitz verschiedener Staaten und Institutionen. Aufgrund der hohen Anzahl von Goldbarren, die dort eingelagert werden, ist dies das größte Lager weltweit.

Goldbarren als Wertanlage

Schaut man sich den Verlauf des Goldpreises der letzten Jahrzehnte an, so stellt man fest, dass sich dieser gerade in den letzten beiden Jahren immens erhöht hat. Wer bereits vorher schon in Goldbarren investiert hat, konnte bis jetzt gute Gewinne erzielen. Nach Meinung vieler Experten wird sich der Goldpreis weiterhin positiv entwickeln. Somit ist eine Überlegung weiter in Gold zu investieren durchaus angebracht. Dabei müssen nicht immer nur große Barren gekauft werden, sondern es besteht natürlich auch die Möglichkeit sich nach und nach kleinere Goldbarren zuzulegen. So kann man sich mit der Zeit durchaus ein kleines Vermögen ansparen. Natürlich wird es immer wieder einmal zu Korrekturen des Goldpreises kommen. Dies hat zur Folge dass dieser dann nicht unerheblich sinkt. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass sich der Goldpreis immer wieder recht schnell erholt hat. Egal wie teuer oder billig Gold auch sein mag, im Gegensatz zu Wertpapieren wird Gold niemals pleitegehen.

Wer sich für den Kauf von Goldbarren, in welcher Größe auch immer, interessiert, der sollte den Goldpreis sehr genau beobachten, um dann zum günstigsten Zeitpunkt zu kaufen. So sind in kurzer Zeit durchaus schon größere Gewinne zu erzielen.

Goldbarren sind gerade in Krisenzeiten die sicherste Anlageform, die es gibt. Ein Grund dafür ist, dass Gold immer seinen Wert behält. Auch wenn der Goldpreis sinkt ist das Edelmetall dem Bargeld immer ein Stück voraus.

Geschichtliche Einblicke

Schon im zweiten Jahrtausend vor Christi Geburt wurden Goldbarren als Zahlungsmittel verwendet. Auch Barren aus anderen Metallen wie Silber oder Eisen wurden genutzt. Das flüssige Gold wurde damals noch direkt in Sandformen geleitet, wo es dann erstarrte. In der heutigen Zeit zahlt natürlich niemand mehr mit Goldbarren. Diese werden einzig und allein nur noch als Wertanlage genutzt. Außerdem werden diese zur Währungsregulierung eingesetzt. Goldbarren sind in den verschiedensten Größen erhältlich. Je nach Hersteller werden diese ab 0,5 g produziert. Während die „kleinen“ Barren eher zu Anlagezwecken dienen, werden von den Staaten ausschließlich Goldbarren mit dem Standardgewicht von 400 Unzen (entspr. 12441,4 g) zur Währungsregulierung genutzt. Die Herstellungsverfahren von Goldbarren sind heutzutage unterschiedlich. Goldbarren bis 100 Gramm werden geprägt, alle Goldbarren über 100 Gramm werden gegossen. Banken können sich diese Goldbarren ausleihen. Die Barren bleiben aber dann trotzdem an dem jeweiligen Aufbewahrungsort verwahrt. Weit mehr als 500.000 Goldbarren werden in der Zentralbank der USA, welche sich in Manhattan befindet, gelagert. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Goldbarren im Standardformat. Diese Goldbarren sind im Besitz verschiedener Staaten und Institutionen. Aufgrund der hohen Anzahl von Goldbarren, die dort eingelagert werden, ist dies das größte Lager weltweit.

Goldbarren als Wertanlage

Schaut man sich den Verlauf des Goldpreises der letzten Jahrzehnte an, so stellt man fest, dass sich dieser gerade in den letzten beiden Jahren immens erhöht hat. Wer bereits vorher schon in Goldbarren investiert hat, konnte bis jetzt gute Gewinne erzielen. Nach Meinung vieler Experten wird sich der Goldpreis weiterhin positiv entwickeln. Somit ist eine Überlegung weiter in Gold zu investieren durchaus angebracht. Dabei müssen nicht immer nur große Barren gekauft werden, sondern es besteht natürlich auch die Möglichkeit sich nach und nach kleinere Goldbarren zuzulegen. So kann man sich mit der Zeit durchaus ein kleines Vermögen ansparen. Natürlich wird es immer wieder einmal zu Korrekturen des Goldpreises kommen. Dies hat zur Folge dass dieser dann nicht unerheblich sinkt. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass sich der Goldpreis immer wieder recht schnell erholt hat. Egal wie teuer oder billig Gold auch sein mag, im Gegensatz zu Wertpapieren wird Gold niemals pleitegehen.

Wer sich für den Kauf von Goldbarren, in welcher Größe auch immer, interessiert, der sollte den Goldpreis sehr genau beobachten, um dann zum günstigsten Zeitpunkt zu kaufen. So sind in kurzer Zeit durchaus schon größere Gewinne zu erzielen.

Goldmünze Krügerrand – Südafrika

Den Namen Krugerrand erhielt die Münze nach dem südafrikanischen Politiker Paul Kruger und dem seit 1961 geltenden Zahlungsmittel Südafrikas, dem Rand. Im deutschen Sprachgebrauch wird die Münze im allgemeinen Krügerrand genannt. In den Jahren von 1967 bis 1969 prägte die South African Mint den Krügerrand in einer Auflage von 40.000 Stück pro Jahr und vervierfachte bis 1974 die Produktion auf 3,2 Millionen Exemplare. Von 1974 bis zum Jahre 1984 hatten die Krügerrand Münzen ihre beste Zeit. Die Produktionszahlen der Münze betrugen zwischen 2 und 6 Millionen Stück. Die Europäische Gemeinschaft und die USA beschlossen 1986 aufgrund der andauernden Apartheid, eine Sanktion gegen die Krügerrand Münzen. Diese Sanktion führte zum Einfuhrverbot der Münzen. Daraufhin brach die Auflage des Krügerrandes ein. Der Handel oder der Besitz der Münze wurde jedoch nicht verboten. Den absoluten Tiefstand erreichte die Krügerrand Münze mit einer Jahresproduktion von 8285 Ein-Unzen Stücke im Jahre 1995 und mit einer gesamt Produktion aller Stückelungen von 23.277 Unzen im Jahre 1998. Die Banken boten aufgrund starker Verunsicherungen und falschen Informationen den Tausch der Münzen in gleichwertige Maple Leafs an. Zum Preisabschlag der Münze kam es als die Krügerrand Münzen daraufhin eingeschmolzen wurden.

Der Krügerrand ist nach der südafrikanischen Notenbankverordnung ein in Südafrika offizielles Zahlungsmittel. Jedoch ist er nicht als Bargeld gedacht und wird auch nicht als solches genutzt. Einen aufgeprägten Nennwert besitzt der Krügerrand nicht. Deshalb wird an jedem Werktag ein offizieller Marktpreis des Goldgehaltes neu festgesetzt. Auf der Vorderseite der Krügerrand Münze ist das Abbild von Paul Kruger zu sehen mit den Schriftzügen SUID-AFRIKA und SOUTH AFRICA. Auf der Rückseite des Krügerrandes ist das Nationaltier, eine Springbock Antilope, abgebildet. Rechts und links davon ist in geteilter Schreibweise das jeweilige Prägejahr abgebildet. Im oberen Teil der 1 OZ Münze ist das Bild von der Aufschrift KRUGERRAND umrahmt, im unteren Teil ist die Münze mit FYNGOUD 1 OZ FINE GOLD gekennzeichnet. Bei den Stückelungen der Krügerrand Münze werden am unteren Rand die entsprechenden Stückel-Werte eingestanzt.

Der Krügerrand ist als erste und moderne Anlagemünze bekannt. Sie wird seit 1967 geprägt und hat ein Feingewicht von 916,6/1000. Stückelung sind erhältlich von 1/1 (31,103g), ½ (15,552 g), ¼ (7,776 g) und 1/10 (3,110 g) Feinunzen. Das Feingewicht ist immer das Gewicht des tatsächlich enthaltenen Golds, das heißt, dass das Feingewicht bei jeder Münze 916,6 beträgt. Der Grund für den rötlich-goldenen Farbton ist der Anteil von Kupfer der zur Erhöhung der Kratzfestigkeit in die Legierung eingearbeitet wird. Die genannten Stückelungen unterhalb der 1 Unze Münze werden seit 1980 hergestellt.

Palladiummünze Panda – China

1989 prägte die Peoples Bank of China die erste asiatische Münze aus Palladium. Die 1 Unze Ausführung wurde einmalig in einer Auflage von 3000 Stück geprägt. Das Motiv entspricht der Silbermünze mit Nennwert 10 Yuan aus dem Jahr 1989, bei der ein Panda mit einem Bambuszweig zu sehen ist. Allerdings ist auf der Palladiummünze natürlich der Nennwert von 50 Yuan aufgeprägt. Auch die Rückseite ist mit den anderen Panda Münzen identisch und zeigt den Tempel des Himmels.

Erst fünfzehn Jahre später, in den Jahren 2004 und 2005 erschienen zwei weitere Palladiummünzen. Die Motive wurden analog den Gold- und Silbermünzen geprägt. Allerdings handelt es sich hierbei nicht mehr um 1 Unze Münzen, sondern um ½ Unze Münzen. Hier ist der Nennwert allerdings doppelt so hoch. Die Stückzahl dieser Münzen ist limitiert. Es erschienen von jeder Sorte nur je 8000 Münzen. Ab dem Jahr 2006 wurden vorläufig keine Palladiummünzen des Pandas mehr geprägt.

Die wichtigsten Merkmale und Daten des Panda Palladium im Überblick:

GrößeDurchmesserFeinheitPalladiumGewichtNennwert
½ Unze30,00 mm99931,103 g31,130 g100 Yuan
1 Unze99915,552 g15,580 g50 Yuan